Mittwoch, 5. Dezember 2012

Grüße um hundertfünfzig Ecken

Meine Eltern sind gut auf Tonga angekommen. Leider haben sie momentan keinen Zugriff auf den Blog. Blogspot scheint dort gesperrt zu sein...
Aber ich kann euch versichern: Es geht ihnen gut! Wir haben gerade geskyped und ich durfte ihren sonnengebräunten Teint bewundern. Außerdem haben sie einen Balkon mit Meerblick und - soweit ich sehen konnte - strahlenden Sonnenschein. (Und ich bin auch fast gar nicht neidisch...)
Was ich jedenfalls schreiben sollte:
Grüße an alle!


Sonntag, 2. Dezember 2012

Sonntagnachmittag in Wailoaloa

Bula meine Lieben,
so sah gestern unser Nachmittag aus:
Strandspaziergang und den Kindern beim Buddeln zusehen

Danach gabs einen kurzen, aber heftigen Schauer (ganz angenehm)

Ab 17.00 Uhr gabs in der Strandbude an der Ecke eine Elvis Show, naja jeder muss auf die
eine oder andere Art sein Geld verdienen ;-))
Ab ca. 18 Uhr dann die leidige Frage "Wohin und was essen wir heute?"
In unsere Lieblingskneipe
und die Lieblingsbedienung, die giffelt so schoen beim Lachen und sie lacht fast immer
Heute jedoch gings ins Nachbarhotel "Smugglers Cove". Nach dem guten Essen gabs
auch eine Show "Firedancers", ganz schoen knakkig die Jungs und viele Bilder auf
dem Koerper
Das war unser Sonntag. Am Dienstag muessen wir unsere Klamotten packen denn es
geht weiter. Wir fliegen nun nach Tonga.
Wir hoffen ihr muesst nicht zu sehr frieren.
Liebe Gruesse
Felix und Ulla



Freitag, 30. November 2012

Herzliche Glueckwuensche zu Deinem Geburtstag Annelie




Alles Gute, viele Geschenke und Spass mit den ganzen Gaesten wuenschen Dir aus Wailoaloa auf Fiji
Felix und Ulla

Wir hoffen ihr muesst nicht zu sehr frieren. Aber dafuer koent ihr bestimmt die schoene Weihnachts-
dekoration geniessen. Hier steht in den Hotels ein Weihnachtsbaum (aus Plastik wohlgemerkt) aber
dekoriert und mit Lichtern. Allerdings faellt es bei ca. 30 Grad nicht leicht an Weihnachten zu
denken. Uns geht es gut und wir planen die naechsten Reiseziele hier. Die Feiertage und Silvester
sind wir auf Tonga, dort wo wir schon vor 29 Jahren waren.
Also macht es gut, gruesst den Rest der Familie und die Gaeste
Felix und Ulla

Wailoaloa,



Hallo Ihr Lieben, wir wollen uns mal wieder melden. Z.Z. sind wir ans Meer umgezogen.
Wir wohnen hier so in zweiter Reihe zum Strand. Das Gebiet ist relativ abseits, aber
wir finden es gut. Nicht unbedingt ruhiger, da Lieblingstreff vieler Backpacker, ist
aber okay. Nachts schlafen wir gut.

Bei unserem ersten Rundgang zum Strand, dunkler Sand, traf mich fast der Schlag - glaubt
es oder nicht - wir dapten mitten in die Filmaufnahmen zu einem Bollywoodfilm. Jede Menge
Filmcrew, vier Boote mit Leute die ewig hin und her fuhren. Keine Ahnung was das fuer
eine Handlung geben soll. Der Beste war allerdings ein Typ mit einem Floetenkessel voll
Tee, der immer hin und her rannte um die Schauspieler bei Laune zu halten.

Wir machten uns bald vom Acker (die wollten uns nicht als Darsteller ;-)) Gottseidank!

Meinem Knie-Bein geht es besser, (ja Simone - es ist das Thailandknie), nur lange Strecken
sind nicht drin.

Gestern abend ging hier ein Regen runter, der war nicht von schlechten Eltern.


Mittlerweile haben wir auch den naechsten Flug gebucht, es geht am 4. Dezember weiter nach
Tonga, dort sind wir dann bis zum 8 Januar 2013. Auf Tonga ist die meiste Zeit dann Strand
angesagt, heisst fuer mich ohne Boot.

Wie gesagt, im Moment ist Ruhe angesagt und es gibt nicht viel zu berichten.

Temperatur, fuer den der es lesen will, ist ca. 30 Grad.

Liebe Gruesse
Felix und Ulla

Sonntag, 25. November 2012

Samstag in Nadi



Nach einer guten und traumlosen Nacht hatten wir morgens einen Termin
in einer Klinik.

Erst zu einer Aerztin, dann zum Roentgen und zuletzt noch zu einem Spezialisten.
Die wollten sich sicher gehen, "nichts ist gebrochen, nur verzerrt in diverse
Richtungen" dicker Verband (mit halbem Kilo Watte gepolstert) und ich soll in einer
Woche wieder kommen.

Der Empfang war sehenswert, saemtliche Patientenunterlagen in Kartons (ca. 2 qm)
auf dem Boden, dafuer einen Fernseher an der Wand mit den neuesten Bolliwoodfilmen.
Die Roentgenunterlagen gabs auf einer CD fuer den Computer, nicht die riesigen
Negative die wir zu Hause bekommen. Deutschland scheint Entwicklungsland zu sein.

So Leute, das war das Neueste aus Fidjiland.
Bis Dienstag sind wir hier im Hotel, wohin wir danach gehen - mal schauen.

Liebe Gruesse
Felix und Ulla


One night in Paradies oder ab in die Klinik



So, meine Lieben, ihr waehnt uns auf den Inseln, nee wir sind zurueck in Nadi.
Aber ich sollte es vielleicht nachenander erzaehlen:

Am 22. wurden wir morgens abgeholt und in eine kleine Marina in der Naehe von
Nadi gebracht. Wir mussten noch auf 5 Leute warten die mit dem Flugzeug kamen.
Irgendwann ging es dann mit einem mittelgrossen Motorboot los. Mit 180 durch
die Wellen, es glich einem Rodeo nur ohne Pferde. Nach ca. 1,5 Stunden - wir
waren bestimmt 3 cm geschrumpft - erreichten wir unsere Insel. Wir mussten in
ein kleines Boot umsteigen um an Land zu kommen, so aehnlich wie ein Ruderboot.
Nun fing das Drama an. Einen Fuss in das Wasser vom Strand gesetzt und der Sand
hielt mich fest, ebenso ein junger Mann, das Boot mit meinem anderen Fuss wollte
aber partout wieder ins offene Meer. Tja und dann stimmte was mit meiner
Statik nicht. Resultat, ich konnte nicht mehr auftreten. Der Manager war wirklich
erschrocken und gab uns einen anderen Bungalow als gebucht, wirklich traumhaft
gelegen direkt am Restaurant und Tauchschule, mit Balkon. (Ok, fuer den Weg zum
gebuchten Bungalow haette ich wahrscheinlich 3 Tage gebraucht ;-).

Sorry Liebelein, aber wir wollten Dich nicht erschrecken und haben deshalb nix
gesagt.

Die Nacht darauf war wirklich nicht sprickelnd, morgens haben wir dann mit dem
ADAC gesprochen (die waren fuer einen Besuch in einer Klinik) und entschieden uns
den Trip abzubrechen.

Aber es gab wieder ein Problem: in der Nacht war irgendwo ein Hurrican und das
Meer war entsprechend aufgewuehlt. Keine Chance in unserer Bucht auf ein Schiff
zu kommen. Dazu mussten man in eine andere Bucht, der Weg dorthin fuehrte ueber
einen Huegel und das mit mir! Erst die eine Seite ca. 180 und ein paar Stufen
hoch und dann durch den Urwald ueber Stock und Stein wieder runter. Begleitet
von mehreren Wildschweinrotten. Ein Fuehrer und Felix hatten mich (gedobt bis
Oberkante Unterlippe) fest an der Hand und wir erreichten den rettenden
Endpunkt (Friedhof vom Dorf). (Please take a sit ;-)) Dort haben wir dann
alle schon mal probesitzen duerfen.

Fuer mich hatten sie dann ein groesseres Schiff organisiert, damit ich besser
auf das grosse Schiff umsteigen konnte. Diese Umsteigerei war auch eine groessere
Aktion, Umsteigen bei grossen Wellen, ein Erlebnis fuer sich (muss ich nie mehr
im Leben haben). Ausser vielleicht die vielen jungen Maenner, die ruehrend um
mich besorgt waren ;-)). Das Leben an Bord war gezeichnet von den Vielen, deren
Mahlzeiten sich auf dem Rueckweg befanden, herrliche Kulisse.

Fazit: Grosses Kompliment an das Resort und die Schiffslinie, alles perfekt
gemacht! Natuerlich auch an den besten Ehemann von allen, es waere seine Chance
gewesen, mich den Wellen zu ueberlassen! Hat er aber nicht, sondern schon alles
organisiert. Am Hafen einen klimatisierten Bus und ab dann in ein schoenes Hotel.


Et haett noch immer jot jejangen
Ulla


Montag, 19. November 2012

Lautoka 19. Nov. 2012



Da es heute etwas bewoelkt war, machten wir uns auf nach Nadi. Erst zum Busbahnhof
von Lautoka und sich in dem Gewirr den passenden Bus rausgesucht, wir fahren
1. Klasse klimatisiert zum Preis von 3 Fijidollar (1,5 Euro) pro Person fuer
ca. eine Stunde Fahrt. Vorbei ging es an vielen Doerfern mit viel Gruen drum-
herum die von Bergen eingerahmt waren. Angekommen in Nadi haben wir uns um
unseren naechsten Aufenthalt gekuemmert.

Wir werden am Donnerstagmorgen abgeholt und mit einem Boot auf die Insel Waya
gebracht. Dort bleiben wir allerdings nur 1 Nacht (mehr koennen wir uns dort nicht
leisten). Am 23.11.2012 geht es weiter per Schiff nach Nacula Island, die letzte
Insel der Yasawas Inselgruppe. Dort bleiben wir 8 Naechte. Denke mal, dass wir
dort weit ab vom Schuss sind, also kein Internet. Mal schauen was uns dort
erwartet, wir wollen endlich Strand und Meer. Zurueck geht es dann per Boot
oder eine kleine Maschine fuer 4 Personen. Mal sehen vor was ich mehr Schiss
habe.

Am Nachmittag sind wir weiter nach Denarau. Das ist der Hafen fuer Nadi.
Umrahmt von allen 1. Klasse Hotels die man sich denken kann. Nix fuer uns.
Allerdings gab es in einer kleinen Shopping Mall tatsaechlich ein Hard Rock Cafe,
also Anni, fang mal zu sparen an!

Zurueck am Busbahnhof in Nadi, war unser 1. Klasse Bus grad weg. Also entweder
1 Stunde in der prallen Sonne warten oder das Abenteuer "Einheimischer Bus
der an jeder Hundehuette haelt". Wir wagen das Abenteuer, Plastiksitze -
wenn ueberhaupt noch ein Bezug vorhanden war - und beschallt in Schwerhoerig-
lautstaerke mit feinster Hitparade. Dafuer mit einem Fahrpreis von
2,85 Fijidollar, prima, haben wir 15 Cent pro Person gespart. Hatten aber viel
mehr Fahrzeit um uns die Gegend anzuschauen, good deal.

Die allgemeinen Preise hier auf Fiji aehneln den unseren, also taeglicher
Bedarf und Restaurant. Nicht ganz einfach fuer die Einheimischen.

So, das waers erstmal, wir sind fit.
Liebe Gruesse
Felix und Ulla